Mutgeschichten

MUT und ICH - Geschichten und Impulse für mehr Mut und Lebensfreude

Mein Weg zum Selbstvertrauen – Wie ich gelernt habe, mir selbst zu vertrauen 

Als Kind und Jugendliche war ich voller Zweifel. Ich stand oft am Rand, habe mich nicht getraut, wirklich am Leben teilzunehmen. Ich dachte, die anderen sind besser, mutiger, stärker. Ich hatte Angst, Fehler zu machen, etwas Dummes zu sagen oder verletzt zu werden. Also blieb ich lieber in meiner sicheren Welt – und verpasste unzählige Chancen.

Doch dann kam ein Moment, der alles veränderte. Es war wie ein Wink des Lebens.  Ich stieß in einem Online-Forum über Ernährung auf eine Wandergruppe, die Touren in der Sächsischen Schweiz plante. Ernährung war schon immer ein Thema für mich, und irgendwie fühlte es sich an, als sollte ich genau dort mitmachen. Die Wanderungen waren in meiner Nähe – es gab also keinen Grund, nicht hinzugehen. Und doch hatte ich Angst. Würde ich mithalten können? Würde ich dort überhaupt reinpassen?

Trotz aller Zweifel meldete ich mich an – und diese Entscheidung wurde zu einem Wendepunkt. 🚶‍♀️In dieser Gruppe begegnete ich Menschen, die mir etwas zeigten, das ich selbst nicht sehen konnte: mein eigenes Potenzial. Ich bekam von außen gespiegelt, dass ich stark bin, dass ich wertvoll bin, dass ich viel mehr kann, als ich mir je zugetraut hatte. Es war das erste Mal, dass ich mich nicht kleiner machte, sondern begann zu erkennen, was wirklich in mir steckt.

Ein Jahr später wagte ich einen neuen Schritt: eine Wanderung durch den Harz. Dieses Mal wurde es eine noch größere Herausforderung, denn wir hatten keine festen Unterkünfte – wir schliefen unter freiem Himmel. Ich hatte so etwas noch nie gemacht! Doch mit jeder Nacht, die ich draußen verbrachte, wuchs mein Selbstvertrauen. Ich spürte, wie ich mich der Natur anvertraute – und mir selbst.

Der endgültige Durchbruch kam ein weiteres Jahr später, als ich eine 8-tägige Dachsteinwanderung machte.  Von Hütte zu Hütte, mit langen Etappen, steilen Anstiegen und körperlichen wie mentalen Grenzen, die ich bis dahin nicht kannte. Es gab Momente, in denen ich nicht mehr konnte – in denen Tränen flossen, meine Beine müde waren und mein Kopf mir sagte, dass ich aufgeben sollte. Doch ich habe weitergemacht.  
Ich habe gelernt, dass ich viel stärker bin, als ich dachte.  Und das Schönste? Ich konnte nicht nur mich selbst durchziehen, sondern auch andere aus der Gruppe, die an ihre Grenzen kamen. Ich habe gespürt, wie viel Kraft in mir steckt – und dass ich diese Kraft auch an andere weitergeben kann.

Nach dieser Erfahrung wusste ich: Egal, was kommt, ich kann alles schaffen. 

Und das war erst der Anfang...

Nach der Dachsteinwanderung wusste ich, dass ich mir selbst vertrauen kann – und genau dieses Vertrauen hat mich weitergeführt. Ich bin den Fishermen’s Trail in Portugal gelaufen, habe in Kroatien atemberaubende Wanderwege erkundet und immer wieder erfahren, dass jede Reise mich nicht nur in die Welt hinausführt, sondern auch immer näher zu mir selbst.

Heute weiß ich: Jeder mutige Schritt bringt uns weiter, selbst wenn wir anfangs Angst haben.

Deshalb möchte ich dich ermutigen, deinen eigenen 1. Schritt zu machen – sei es eine Wanderung, eine Reise oder eine Entscheidung, die dich aus deiner Komfortzone führt. Du weißt nie, wohin sie dich führen wird. Aber eines kann ich dir versprechen: Es wird dich wachsen lassen. 

Frau strahlt mit erhobenen Armen in die Sonne, ein Symbol für Selbstvertrauen und Lebensfreude.
5 Schritte, um dein Selbstvertrauen nachhaltig zu stärken

Es gibt Tage, an denen ich mich stark fühle, und dann gibt es die anderen – die, an denen die Zweifel lauter sind. Auf meinem Weg habe ich viele Methoden ausprobiert, um mein Selbstvertrauen zu stärken, und einige davon begleiten mich bis heute. In diesem Artikel teile ich fünf einfache Schritte, die mir immer wieder helfen – vielleicht sind sie auch für dich eine Unterstützung.

Ein sonniger Waldpfad, der für den Weg des Vertrauens und der persönlichen Entwicklung steht.
Was die Natur uns über Vertrauen in den eigenen Weg lehrt

Hast du schon einmal beobachtet, wie sich ein Fluss seinen Weg durch die Landschaft bahnt? Er zögert nicht. Er vertraut darauf, dass er ankommt – egal, wie viele Steine im Weg liegen. Die Natur lebt uns Vertrauen vor. Und wir können von ihr lernen..

 Zwei Menschen sitzen entspannt auf einem Felsen mit weitem Blick in die Natur – ein Moment des Innehaltens und Vergleichens.
Wie du aufhörst dich mit anderen zu vergleichen, und dein eigenes Strahlen entfaltest.

Lange habe ich mich mit anderen verglichen – und fühlte mich oft nicht genug. Doch je mehr ich nach außen schaute, desto weniger sah ich mein eigenes Licht.

Erst als ich begann, meinen eigenen Weg zu gehen, erkannte ich: Mein Strahlen kann nur leuchten, wenn ich es nicht im Schatten anderer verstecke.

In diesem Artikel erfährst du, wie du aufhörst, dich zu vergleichen – und stattdessen dein einzigartiges Licht entfaltest. 

Eine Frau überquert eine Holzbrücke über klares Wasser, ein Symbol für mutige Schritte in die Veränderung.
Wie du mit kleinen Schritten mutig neue Wege gehst

Veränderung kann Angst machen – das kenne ich nur zu gut. Doch jedes Mal, wenn ich trotz Unsicherheit einen kleinen Schritt gewagt habe, wurde mein Vertrauen in mich selbst ein bisschen stärker. Heute weiß ich: Selbstvertrauen wächst nicht durch große Sprünge, sondern durch all die kleinen Entscheidungen, die wir für uns selbst treffen.

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